Information zum Film

WAS KOSTET DIE WELT

Deutschland 2018

90 Min | OmdtU

Die Insel Sark im Ärmelkanal war bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts Europas letzter Feudalstaat. 600 Einwohner*innen leben auf der Insel, doch keine*r besitzt das Land, auf dem sie*er lebt. Das Leben auf Sark war bisher einfach und beruhte mehr auf gegenseitigem Vertrauen als auf dem Gesetz. Aber eine neue Macht verändert das Inselleben: Die Milliardärsbrüder Barclay erwerben ein Drittel der gesamten Landfläche. Der Dokumentarfilm stellt die Handlungen der Brüder als rücksichtslose Zerstörung einer als harmonisch geschilderten Vormoderne dar und verdeutlicht eindringlich, wie fragil und schutzlos eine funktionierende kleine Gemeinschaft dem Druck des Kapitals entgegensteht.

None of the inhabitants of Sark, a small island in the English Channel, own the land they live on. The islanders live a simple life and trust each other rather than laws. As two billion dollar investors begin to buy land, a bitter struggle unfolds against Sark‘s tranquil backdrop for democracy, freedom of expression and the press, as well as the interpretation of the legal foundations.

Regie
Bettina Borgfeld
Website
https://www.filmtank.de/produktionen/kino/was-kostet-die-welt/
Thema
Ökonomie
Schlagworte
Ökonomie, Widerstand, Landgrabbing
Ziel für nachhaltige Entwicklung
Reducing inequalities
Vorstellungen
Dienstag, 3. 11. 202018:00 Uhr
Gast:
Bettina Borgfeld (Regisseurin)
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barrierefrei
VORSTELLUNG FÄLLT AUS
Mittwoch, 4. 11. 202020:30 Uhr
Gast:
Bettina Borgfeld (Regisseurin)
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nicht barrierefrei
VORSTELLUNG FÄLLT AUS
Donnerstag, 12. 11. 202018:50 Uhr
mit anschließendem Filmgespräch
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barrierefrei
VORSTELLUNG FÄLLT AUS