Information zum Film

STILL BURNING

Deutschland 2020

69 Min | OmdtU

Der Film verbindet drei entfernte Orte und bildet ein Mosaik globaler Lieferketten für Steinkohle und den Widerstand dagegen. Der riesige Steinkohle-Tagebau Cerrejón im Norden Kolumbiens produziert für den Weltmarkt und zerstört die Flüsse, die Gesundheit und somit die Lebensgrundlagen der indigenen Wayú und von afrokolumbianischen Gemeinden. Aber diese wehren sich dagegen und hinterfragen ein »Entwicklungsmodell«, das ihr Leben gefährdet. Im Hamburger Hafen wiederum kommt auch Steinkohle an, die rund 6000 km entfernt im Süden Sibiriens abgebaut wird. Auch dort werden dafür ganze Landschaften und Dörfer weggesprengt auch dort kämpfen Menschen dagegen an und leisten Widerstand. In Deutschland setzen sich Aktivist*innen für den Stopp der Kohleimporte ein. Sie protestieren in Solidarität mit all den Menschen, die in den Abbauregionen ihr Zuhause gegen den Bergbau verteidigen.

Regie
Netzwerk Still Burning
Thema
Ressourcen
Schlagworte
Kohlebergbau, Landgrabbing
Vorstellungen
Dienstag, 28. 9. 202119:30 Uhr
mit anschließendem Filmgespräch
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In Kooperation mit Semana Latina
OPEN AIR