Information zum Film

PARIS STALINGRAD

Frankreich 2019

86 Min | OmdtU

Paris, Sommer 2016 . Geflüchtete, die gezwungen sind, in provisorischen Lagern im Stadtteil Stalingrad zu leben, warten auf die Anerkennung. Die Dokumentarfilmerin Hind Meddeb und der Filmemacher Thim Naccache beschließen, deren Alltag zu filmen, um die sich im Lager abspielenden Ereignisse festzuhalten. Mit der Kamera begleiten sie vor allem Souleymane, einen Heranwachsenden aus Darfur. Auf den männlich geprägten Alltag mit seinem administrativen Labyrinth, dem Scheitern, den willkürlichen Polizei- razzien und dem ständigen Wiederaufbau der Camps antwortet Souleymane der Kamera mit Poesie. In diesem Kampf um Anerkennung organisiert sich ein Kollektiv aus Geflüchteten und Aktivist*innen.

Summer 2016 , Paris. Refugees are camping in the Stalingrad district. The film follows their daily life and reveals a hidden part of the city, by the side of the invisible ones. A physical labyrinth added to the bureaucratic labyrinth already in place – the city turns away. Controls, round-ups, police raids, fencing.

Regie
Hind Meddeb , Thim Naccache
Website
https://paris-stalingrad.film/
Thema
Migration
Schlagworte
Migration, Menschenrechte, Polizeigewalt
Ziel für nachhaltige Entwicklung
Peace, justice and strong institutions
Vorstellungen
Dienstag, 3. 11. 202020:30 Uhr
Gast:
Hind Meddeb (Regisseurin)
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VORSTELLUNG FÄLLT AUS