Umwelt und Ressourcen

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In der Europäischen Union werden jedes Jahr pro Person durchschnittlich 179 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen. Das Europäische Parlament hat das Jahr 2014 zum „Europäischen Jahr gegen Lebensmittelverschwendung“ ernannt. Ein wichtiges Thema, das uns alle angeht: von Privathaushalten über Supermärkte und Restaurants bis hin zu den Lebensmittelhersteller*innen. „Wastecooking“ ist ein unterhaltsames Roadmovie. David Groß, Lebensmittelaktivist und Koch, reist durch fünf europäische Länder, um all jenes kulinarisch zu recyceln, was sonst an Essbarem vergeudet wird. Mit seinem Cooking-Truck trifft er dabei auf verschiedenste Akteur*innen der Lebensmittelverschwendungskette und sucht nach Lösungswegen für eine nachhaltigere Produktions- und Konsumweise. “Wastecooking” ist inspirierend, voller Handlungsmöglichkeiten und ein spannendes Projekt, das Kunst, Politik und Aktivismus vereint.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2015

Filmlänge (min): 

80

Regie: 

Sprache: 

  • Original mit deutschen Untertiteln

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

MR 30.01. 18:00 | Gast: Wam Kat (BadBelzig) und Foodsharing Marburg | GL 2.02. 19:30
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Landwirtschaftlich nutzbare Flächen werden weltweit immer knapper und kostbarer. Spätestens seit der Finanzkrise 2008 haben global agierende Investoren genau deshalb die Äcker der Welt als attraktives Geschäftsfeld entdeckt. Ihr „Land Grabbing“ sichert ihnen den Zugriff auf eine der wichtigsten Ressourcen und zerstört dabei die Lebensgrundlagen zahlreicher Kleinbäuer*innen weltweit. Das Filmteam hat zwei Jahre lang die Welt bereist, um Facetten und Folgen dieses modernen Raubzugs mit eindrucksvollen Bildern zu dokumentieren. Sie haben Investor*innen und Opfer besucht und zeigen anhand von Beispielen aus Kambodscha, Äthiopien, Sierra Leone und Rumänien, wie indigene Völker und einzelne Bäuer*innen vertrieben werden, um Nahrung nicht für die Region, sondern für die Märkte der wohlhabenden Länder zu produzieren. Aber der Widerstand gegen den Landraub wird zunehmend stärker und lauter.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2015

Filmlänge (min): 

91

Regie: 

Sprache: 

  • Deutsch

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

WB 24.01. 11:00 | SAA 24.01. 18:00 | GI 27.01. 18:00  | Gast: Gertrud Falk (FIAN) | MR 27.01. 20:30 | Gast: Gertrud Falk (FIAN) | GL 3.02. 19:30
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Am 20. April 2010 explodierte die Deepwater Horizon Öl-Plattform im Golf von Mexiko. Eine der schwersten Umweltkatastrophen dieser Art in der Geschichte war die Folge. Über 780 Millionen Liter Erdöl gelangten ins Meer mit verheerenden Folgen für Mensch und Natur. Elf Mitarbeiter der Plattform kamen bei der Explosion ums Leben, weitere wurden verletzt. Der Film dokumentiert die Auswirkungen der Katastrophe auf das Ökosystem und zeigt die Veränderungen für den Alltag der lokalen Bevölkerung und für die in der Fischereiwirtschaft Arbeitenden auf. Anhand von Interviews mit ehemaligen Mitarbeitern beleuchtet der Film den Alltag auf einer Bohrplattform und benennt die potentiellen Ursachen der Katastrophe. Die Filmemacher*innen dringen bei ihrer Recherche bis in die zentralen Strukturen der Öl-Industrie vor und lassen dabei wichtige Entscheidungsträger*innen zu Wort kommen. Die lokalen Arbeiter*innen sehen sich letztlich vor die Wahl gestellt: mit dem Fischfang fortzufahren unter dem Risiko, noch weiter in Armut zu geraten, oder auf die Seite der Öl-Industrie zu wechseln, die auch nach dem Unfall noch Arbeitsplätze anbietet.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2014

Filmlänge (min): 

93

Regie: 

Sprache: 

  • Englisch mit deutschen Untertiteln

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

SAA 23.01. 20:30 | GI 24.01. 18:00 |  MR 24.01. 20:30 | Gast: Greenpeace Marburg
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Die Wayúu sind eine indigene Gemeinschaft , die in den Wäldern Nordkolumbiens lebt. Ihr Dorf Tamaquito ist bedroht, da sich der Kohletagebau in der nahegelegenen Mine von „El Cerrejón“ immer weiter ausbreitet. Die dort entstandene Mondlandschaft hat bereits ein Ausmaß von 700 Quadratkilometern angenommen und versorgt viele europäische Länder mit preiswerter Steinkohle, um ihnen ein „besseres Leben“ zu ermöglichen. Bevor die Wayúu durch den Kohleabbau bedroht wurden, lebten sie von ihrem Land, das ihnen alles gab, was sie brauchten. Geht es nach den mächtigen Rohstoff konzernen Glencore, Anglo American und BHP Billiton, sollten die Wayúu schnellstmöglich umgesiedelt werden. Mit den Verhandlungen um den zukünft igen Lebensraum der Wayúu beginnt ein Kampf um deren Existenz, bei dem sich die Dorfgemeinschaft nicht so einfach geschlagen geben will. Der Film „La Buena Vida“ stellt die Frage nach dem „guten Leben“ und zeigt exemplarisch die Folgen unseres stetig steigenden Energiehungers in anderen Regionen der Welt.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2015

Filmlänge (min): 

97

Regie: 

Sprache: 

  • Original mit deutschen Untertiteln

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

SAA 23.01. 18:00 | GI 26.01. 18:00 | Gast: Jens Schanze (Regie) | MR 26.01. 20:30 | Gast: Jens Schanze (Regie)
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Es wird prognostiziert, dass die Weltbevölkerung bis 2050 auf zehn Milliarden Menschen anwachsen wird. Wie werden all diese Menschen in Zukunft ernährt? Der Film zeigt: So wie bisher kann es nicht weitergehen. Die hemmungslose Ausbeutung unserer Ressourcen in der Massenproduktion zerstört unsere eigentliche Ernährungsgrundlage. Doch bislang behaupten Befürworter*innen der Agrarindustrie, dass die Massenproduktion der industriellen Landwirtschaft die einzige Lösung sei. Stimmt das? Oder sind Kleinbäuer*innen und ökologische Methoden vielmehr dazu geeignet, den Bedarf der Weltbevölkerung nachhaltig zu decken? An diesen Fragen entlang präsentiert „10 Milliarden” reale Lösungsansätze zur zukunftsfähigen Ernährungssicherung. Regisseur Valentin Thurn spricht mit Vertreter*innen aus den verschiedenen Lagern der industriellen und der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobäuer*innen und Nahrungsmittelspekulant*innen, besucht Laborgärten und Fleischfabriken.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2015

Filmlänge (min): 

107

Regie: 

Sprache: 

  • Deutsch

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

 WZ 24.01. 11:00 | SAA 24.01. 20:30 HEU 25.01. 20:00 | GI 30.01. 18:00
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