Großbritannien

Seit März 2011 herrscht ein erbitterter Krieg in Syrien. Weit über vier Millionen Menschen haben bereits das Land verlassen, mehr als die Hälfte der Flüchtenden sind Kinder. „This is Exile“ verleiht auf einfühlsame Weise syrischen Kindern, die in libanesischen Camps Zuflucht gefunden haben, eine Stimme. Über ein Jahr hinweg hat der Filmemacher die Kinder begleitet. Sie erzählen von Erniedrigung und Trauma, vom Verlust der Heimat und ihrem Wunsch nach Vergeltung, von der Sorge um die Eltern und zu frühem Erwachsenwerden. Mustafa möchte zur Schule gehen, um später einmal zu studieren, muss nun aber die Schule abbrechen, um Geld für seine Familie zu verdienen. Für Fatima gibt es vielleicht eine Zukunft in der Schweiz, wo sie sich zum ersten Mal voll anerkannt fühlt.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2015

Filmlänge (min): 

57

Regie: 

Sprache: 

  • OmengU

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

GI 26.1. 18:00

Trailer : 

Auf der Flucht vor sozialer und politischer Instabilität in ihren Heimatländern wandern viele Lateinamerikaner*innen nach Großbritannien aus. Sie suchen nach Arbeitsmöglichkeiten und einem sicheren Umfeld, um ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Vor Ort sehen sie sich mit Diskriminierung, Ausbeutung und sozialer „Unsichtbarkeit“ konfrontiert. Sprachbarrieren und die Notwendigkeit, ein Einkommen zu erwirtschaften, um zu überleben, bringen sie in eine schwierige Lage. „Limpiadores“ fängt das Leben dieser Wanderarbeiter*innen ein, die am Rande der Gesellschaft von London in Outsourcing-Unternehmen als Reinigungspersonal arbeiten. Der Regisseur begleitet drei Frauen auf dem Weg zur Arbeit und zeigt sie bei ihren frühen Morgenschichten an den Hochschulen der Stadt. Während sie die Büros und Klassenräume der Universitäten im Dunkeln der Nacht fegen und wischen, berichten sie über ihre Migrationserfahrungen, Desillusionierungen und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2015

Filmlänge (min): 

39

Regie: 

Sprache: 

  • OmengU

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

MR 27.1. 18:00 | GI 28.1. 18:00

Trailer : 

1965 wurden in Indonesien in staatlich organisierten Massakern Gewerkschaftsmitglieder, Intellektuelle, ethnische Chines*innen und landloseBäuer*innen beschuldigt, Kommunist*innen zu sein, und verhaftet oder direkt ermordet. Die Täter*innen wurden für ihre Verbrechen nie zur Rechenschaft gezogen. Im Gegenteil: Sie werden für ihre Taten bis heute gefeiert.Über ihren absoluten Mangel an Unrechtsbewusstsein drehte Regisseur Joshua Oppenheimer bereits den Dokumentarfilm „The Act of Killing“. In seinemneuen Film geht es um die Opfer. Gemeinsam mit Angehörigen der Opfersucht der Regisseur die Mörder*innen und deren Familien auf, konfrontiertsie mit ihren sadistischen Taten, fragt nach Gewissen und Verantwortung.Doch die Täter*innen, denen die Angehörigen der Opfer jeden Tag im Dorfbegegnen, zeigen keine Regung oder Reue. Oppenheimer dokumentiert dasGrauen eines nie aufgearbeiteten, kollektiven Verbrechens und gibt so derindividuellen Trauer ihren Raum.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2014

Filmlänge (min): 

99

Regie: 

Sprache: 

  • Indonesisch mit deutschen Untertiteln

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

MR 29.01. 20:30 | GI 30.01. 20:30

In den englischen Medien und im politischen Diskurs wurden die England-Riots 2011 übereinstimmend als Ausschreitungen von kriminellen Jugendlichen verhandelt und es wurde nach einer schnellen und kompromisslosen Wiederherstellung von Recht und Ordnung gerufen. Viele Beteiligte wurden in Schnellverfahren zu hohen Strafen verurteilt. „Riot from Wrong“ dokumentiert diese Ereignisse aus dem Blickwinkel der Betroffenen: Die vom Jugendmedienkollektiv Fully Focused produzierte Dokumentation versucht, die Hintergründe der Ausschreitungen zu analysieren und der Dämonisierung einer ganzen Generation von Jugendlichen entgegenzuwirken.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2012

Filmlänge (min): 

68

Regie: 

Sprache: 

  • eng

Spielzeiten: 

2.11. MR 18:00

Dieser Film ist spannender Reisebericht und Dokumentation utopischer Praxis, eine Entdeckungsreise auf der Suche nach postkapitalistischen Lebensformen. Vom illegalen Klima-Camp in England bis zum von Punks besetzten Weiler in den Cevennen, von der selbst verwalteten anarchistischen Schule in Spanien bis zur besetzten Fabrik in Serbien, über die Freie-Liebe-Kommune in einer alten ostdeutschen Stasi-Basis und so weiter – die FilmemacherInnen haben in den Breschen und Lücken der Gegenwart sehr lebendige Utopien gefunden. Ein poetisches Roadmovie aus der Zukunft.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2010

Filmlänge (min): 

108

Regie: 

Sprache: 

  • OmdtU

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

9.11. GI 20:30
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