Deutschland

Wie arbeitet die Welt? Dieser Frage geht der Film am Beispiel des Hausbauens nach. Er stellt Beispiele aus der ganzen Welt gegenüber. Das hochindustrielle Europa, das traditionelle Afrika oder das frühindustrielle Indien: Alle haben die kleinste Materialeinheit, den Ziegelstein, gemeinsam. Doch sind, begonnen bei der Ziegelsteinherstellung, Aussehen, Vorgehensweise, Umsetzung und Ergebnis sehr unterschiedlich. In sechzig Minuten werden zwanzig Einheiten gezeigt und ohne Kommentar in den Raum gestellt. Harun Farockis Film zeigt das „zum“ Vergleich, den Ohren und Augen zum Denken, und nicht: „im“ Vergleich, nicht in Konkurrenz.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2009

Filmlänge (min): 

61

Regie: 

Sprache: 

  • ohne Worte

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

5.11. HEU 20:00 | 10.11. GI 18:00

Bei Auswahl, Motivation und Training der MitarbeiterInnen wird nichts dem Zufall überlassen. Selbst­optimierung steht auf dem Programm und der globalisierte Druck auf die Unternehmensleitungen fordert immer mehr Tugenden einer Unternehmensführung auch von den einzelnen MitarbeiterInnen. Die idealen MitarbeiterInnen haben ihren Job und das Unternehmensziel und -wohl ständig im Sinn. Der Film heftet sich an die Fersen einer High-Tech-Arbeiterschaft, die hochmobil und leidenschaftlich ihre Arbeit zum Leben machen soll. Selbst moderne Büroarchitektur hat nur das Ziel, die MitarbeiterInnen und ihre Leistung zu optimieren.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2011

Filmlänge (min): 

90

Regie: 

Sprache: 

  • dt

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

5.11. GI 18:00 | 6.11. MR 20:30 | 7.11. GL 19:30

Am 14. April 2010 wurde das Rückübernahmeabkommen zwischen Deutschland und Kosovo unterzeichnet. Seitdem fanden zunehmend Abschiebungen von aus dem Kosovo stammenden Roma statt. In den Flugzeugen saßen Menschen, die meistens seit über zehn Jahren in Deutschland lebten und nun im Kosovo ihre Heimat finden sollten. Der Film ermöglicht einen Einblick in das Leben abgeschobener Roma im Kosovo und solchen, die in Deutschland von der Abschiebung bedroht sind.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2011

Filmlänge (min): 

69

Regie: 

Sprache: 

  • dt

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

3.11. GI 18:00 | 4.11. MR 18:00

Der Anbau von Soja, fast immer gentechnisch verändert, boomt in Südamerika. Es ist der billige Rohstoff für die industrielle Fleischproduktion in Europa und Asien. Der Film beschreibt eindringlich, welche Auswirkungen das für die KleinbäuerInnen Paraguays hat. Fruchtbares Land fällt dem Landgrabbing zum Opfer, der massive Einsatz von Herbiziden bedroht die Menschen und zerstört das ökologische Gleichgewicht. Der Film dokumentiert den Widerstand der KleinbäuerInnen und ihren Existenzkampf. Er bringt aber auch die Perspektiven von Großbauern und Investoren zur Sprache, und komplettiert so das Bild einer globalisierten Agrarindustrie.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2011

Filmlänge (min): 

84

Regie: 

Sprache: 

  • dt/OmdtU

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

Marburg Capitol 27.11. 20:00 | Gast: David Bernet (Regisseur)

Sie ist die geheime Religion des modernen Menschen: die Arbeit. Die einen haben zu wenig davon, andere zu viel. Die erste Kennenlern-Frage zwischen Menschen gilt meist dem Beruf. JedeR wird darüber definiert und definiert sich meist selbst damit. Das macht oft krank. Das Potential der Industrialisierung und Rationalisierung wird nicht dafür genutzt, die Menschen zu entlasten, sondern sie unter Druck zu setzen. In philosophischen Interviews und locker-leichten Spielfilmsequenzen setzt sich dieser Dokumentar-Spielfilm auf humorvolle Weise mit dem „Lebenssinn“ Arbeit auseinander. Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2012

Filmlänge (min): 

98

Regie: 

Sprache: 

  • dt

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

2.11. SAA 20:30 | 6.11. WZ 19:00 6.11. GL 19:30 | 8.11. MR 20:30 | 9.11. GI 18:00 |

Der Film zeigt Menschen, die in Zeiten ökonomischer und ökologischer Krise der Macht der Agrarindustrie etwas entgegensetzen, das auch in anderen Ländern bereits erfolgreich praktiziert wird. Die Mitglieder einer Garten-Kooperative in Freiburg teilen sich die Verantwortung für einen landwirtschaftlichen Betrieb und tragen gemeinsam die Kosten und Risiken – wie z.B. krumme Gurken. Ökologischer Anbau, Saisonalität, kurze Wege, solidarische Ökonomie, kollektives Eigentum, Bildung sowie Mit-Anpacken in der Landwirtschaft sind die wesentlichen Aspekte dieses „Unternehmens“.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2013

Filmlänge (min): 

64

Regie: 

Sprache: 

  • dt

Spielzeiten: 

3.11. WZ 11:00 | 4.11. GI 20:30 | 5.11. MR 18:00 | 6.11. NW 19:30

Angesichts der Umwelt- und Wirtschaftskrise brauchen wir positive Visionen für Mensch und Planet. Der Film zeigt Verbindungen auf zwischen den drängenden Problemen unserer Zeit und unserem globalen, nicht nachhaltigen Wirtschaftssystem. WissenschaftlerInnen und  AktivistInnen aus der ganzen Welt befürworten eine Regionalisierung wirtschaftlichen Handelns als Strategie, um unseren Ökosystemen, Gesellschaften und uns selbst zu einem besseren Leben zu verhelfen. Ein hoffnungsvoller Film, der zum Handeln anregt.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2011

Filmlänge (min): 

67

Regie: 

Sprache: 

  • OmdtU

Spielzeiten: 

4.11. HEU 20:00 | 6.11. GI 20:30 | 6.11. SAA 20:30 | 7.11. MR 20:30

Die Dokumentation über den Naturschutzverband WWF zeigt, wie tief sich der Verband in die Interessenssphären großer Konzerne verstrickt hat. Er thematisiert, dass der WWF ihnen zu „Nachhaltigkeitszertifikaten“ verhilft. Der Verband arbeitet an „runden Tischen“ mit Gentechnikunternehmen wie dem Agrargiganten Monsanto und dem multinationalen Konzern Wilmar zusammen – und bestätigt ihnen demnach, dass sie „nachhaltig“ Soja und Palmöl produzieren. Die Naturschutzorganisation rechtfertigt eine solch enge Zusammenarbeit damit, dass ein „unideologischer“ Kurs viel mehr Erfolg bringe als eine konsequente Ablehnung.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2011

Filmlänge (min): 

43

Regie: 

Sprache: 

  • dt

Spielzeiten: 

7.11. NW 19:30 | 8.11. MR 18:00 | 9.11. SAA 16:00

Der prämierte Dokumentarfilm schildert die Geschichte der Stromrebellen aus Schönau im Schwarzwald. Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 gründete sich im Schwarzwaldstädtchen Schönau eine Bürgerinitiative, um der Atomkraft den Kampf anzusagen und für eine ökologische Energiewende einzutreten. Ein mitreißender Film, der zeigt, was Bürgerinnen und Bürger durch Eigeninitiative in der Energiewirtschaft erreichen können.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2008

Filmlänge (min): 

60

Regie: 

Sprache: 

  • dt

Spielzeiten: 

5.11. GI Café Amélie | 10.11. SAA 16:00

Eine spannende Reportage auf der Suche nach den Hintergründen für die anhaltende Zerstörung des Amazonas-Urwaldes und die weitere Vertreibung der Indigenen, über den anhaltenden Widerstand gegen den Mega-Staudamm Belo Monte und die größte Goldmine Brasiliens. Ein Film über rebellierende BauarbeiterInnen, Korruptionsverdacht, Energie- und Rohstoffhunger und über europäische Firmen, die an der fortschreitenden Zerstörung Amazoniens kräftig verdienen. Mit dem aktuellen Film wird eine dokumentarische Langzeitbeobachtung (seit 2009) fortgesetzt.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2013

Filmlänge (min): 

76

Sprache: 

  • dt

Spielzeiten: 

NW 19:30

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