Deutschland

Ob im rheinischen Braunkohlegebiet, am Hafen von Amsterdam oder auf den Straßen von Paris während des Weltklimagipfels: Die Kämpfe für Klimagerechtigkeit werden an immer mehr Orten geführt. Der Film zeigt eine wachsende Bewegung, die zivilen Ungehorsam leistet und die Transformation hin zu einer klimagerechten Gesellschaft selbst in die Hand nimmt. 2015 wurde in Paris ein globales Klimaabkommen verabschiedet. Aber wurde damit wirklich der Klimaschutz vorangetrieben? Während die Verhandlungen auf Hochtouren laufen, liegen Welten zwischen dem, was notwendig wäre, um das Klimachaos noch abzuwenden, und dem, was tatsächlich passiert. Der Film porträtiert drei Initiativen im Vorfeld und während des Weltklimagipfels und dokumentiert, wie anlässlich des Gipfels trotz des ausgerufenen Notstands Zehntausende ihre Forderungen auf die Straßen von Paris tragen. Weltweit kommt es zur bisher größten Mobilisierung gegen den Klimawandel mit über 785.000 Menschen auf 2.200 Veranstaltungen in 175 Ländern.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2016

Filmlänge (min): 

90

Regie: 

Sprache: 

  • OmdtU

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

MR 28.1. 20:30 | GI 27.1. 20:30 | WZ 27.1. 19:00 | SAA 2.2. 20:30

Vielen ist bewusst, dass der Boom des Gen-Soja-Anbaus in Brasilien die Abholzung des Regenwalds beschleunigt und dass Soja vor allem für die industrielle Fleischproduktion angebaut wird. Ein Aspekt, der oft unerwähnt bleibt, ist die damit einhergehende Landenteignung der indigenen Bevölkerung. Der Film begleitet den Bio-Tofu-Produzenten Wolfgang Heck nach Brasilien, wo er das absolute Gegenteil seines europäischen kleinbäuerlichen Soja-Anbaus begutachtet. Er wird dort mit der harten Realität der indigenen Bevölkerung konfrontiert, die Teile ihres ursprünglichen Landes besetzen, um es als Lebensgrundlage für sich einzufordern. Die Gegensätze zwischen dem Leben in den „Gated Communities“ der Mittelklasse und der Großgrundbesitzer*innen und dem der Indigenen könnten größer nicht sein. „Eine Wirtschaft, die sich nur am Gewinn orientiert, und Konsumenten, die die Konsequenzen ihres Kaufverhaltens verdrängen – dies macht uns am Ende alle zu Verlierern“, befürchtet der Filmemacher Marco Keller.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2016

Filmlänge (min): 

60

Regie: 

Sprache: 

  • OmdtU

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

GI 23.1. 18:00 | BN 26.1. 19:30 | SAA 1.2. 20:30

Trailer : 

Ein Leben in Containern, Bettenlagern und Baracken. Eingezäunt und abgeschottet von der Außenwelt – so sieht die harte Realität der Erstaufnahmelager für Geflüchtete aus. Diese Bilder sind zwar aus den Abendnachrichten bekannt, viel weniger weiß man allerdings, wie es in den Menschen, die dort leben, aussieht. Der Dokumentarfilmer Çağdaş Yüksel nimmt uns mit auf eine Reise quer durch Deutschland. Er besucht Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und sich nun, angekommen in Deutschland, mit unvorstellbaren Herausforderungen konfrontiert sehen. Ein halbes Jahr begleitete das Filmteam den Alltag von Geflüchteten und dokumentiert dabei nicht nur ihren Tagesablauf, sondern auch ihre Motivationen, Gefühle und Gedanken. Auf der Suche nach Erklärungen beleuchtet der Film unterschiedliche Sichtweisen auf die Situation von Geflüchteten in Deutschland. Er lädt die Zuschauer*innen ein, zu verstehen und die Perspektive zu wechseln. Ein sehr hilfreicher Film.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2015

Filmlänge (min): 

62

Regie: 

Sprache: 

  • OmdtU

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

MR 21.1. 20:30 | GI 22.1. 18:00 | BN 29.1. 11:00 | SAA 30.1. 20:30 | GL 30.1. 19:30

Trailer : 

Ukraine im Mai 2014: Nach heftigen Auseinandersetzungen mit gewaltbereiten Hooligans des Euromaidans flüchtet sich eine Gruppe von regierungskritischen Aktivist*innen des Anti-Maidan in das Gewerkschaftshaus der ukrainischen Hafenstadt Odessa. Sie verbarrikadieren Fenster und Türen mit allem, was sie in dem Haus finden, um sich vor den Angreifer*innen zu schützen. Als diese anfangen, Molotow-Cocktails auf das Gebäude zu werfen, gerät die Lage völlig außer Kontrolle. Das Gebäude fängt Feuer, mindestens 48Menschen kommen an diesem Tag ums Leben. Viele, die den Sturz aus dembrennenden Haus überlebt haben, werden erschlagen oder erschossen. DieEreignisse von Odessa haben dazu beigetragen, die ukrainische Gesellschaftnoch weiter zu spalten. Weder eine Aufarbeitung der Geschehnisse noch eine Verurteilung der Täter*innen hat bisher stattgefunden. In den westeuropäischen Staaten wurde das Massaker größtenteils mit einem Achselzuckenabgetan.Was geschah genau an diesem Tag und wie konnte es dazu kommen? In demFilm kommen Augenzeug*innen, Beteiligte des Anti-Maidan und ihre Angehörigen mit teilweise erschütternden Berichten zu Wort.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2015

Filmlänge (min): 

45

Regie: 

Sprache: 

  • Deutsch

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

MR 23.01. 18:00 | GL 01.02. 19:30

Sonntagabend im winterlichen Deutschland. Im Fernsehen die üblichenNachrichten über die Flüchtlingskrise. Ein Paar bereitet sich gerade aufeinen gemütlichen Fernsehabend vor, als es plötzlich an der Tür klingelt ...

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2015

Filmlänge (min): 

11

Regie: 

Sprache: 

  • Deutsch

Spielzeiten: 

GI 23.01. 20:00 | MR 31.01. 16:00

Nach einer Demonstration gegen das politische Regime Erdo ̆gans verstecktAsli einen Aktivisten in ihrer Arbeitsstelle. Ihre Entscheidung wirkt sichschnell auf das Leben ihrer Familie aus.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2015

Filmlänge (min): 

24

Regie: 

Sprache: 

  • Türkisch mit deutschen Untertiteln

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

MR 23.01. 18:00

Der Fischer Toni erzählt von der Rettung und der Ankunft vonBootsflüchtlingen auf seiner Insel: Lampedusa. Unterstrichen vonAnimationen rüttelt Tonis Zeugnis an unserer Wahrnehmung von Migration.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2015

Filmlänge (min): 

25

Regie: 

Sprache: 

  • Italienisch mit englischen Untertiteln

Spielzeiten: 

HEU 23.01. 18:00 | GI 25.01. 18:00 | MR 29.01. 18:00

Im Supermarkt. Ein Mann steht vor der Qual der Wahl. Eine Metapherunserer Konsumgesellschaft, der Pluralisierung und Demokratie?

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2015

Filmlänge (min): 

3

Regie: 

Sprache: 

  • Stummfilm

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

SAA 24.01. 18:00 & 20:30 | GI  27.01. 20:30 | MR 30.01. 18:0
Bild

„5 Jahre Leben“ basiert auf der wahren Geschichte des Bremers Murat Kurnaz, der insgesamt fünf Jahre als Gefangener der USA in Afghanistan und Guantánamo inhaftiert war. Es ist nicht nur die Chronik eines Missbrauchs von Macht, sondern zeigt auch den Überlebenswillen eines Mannes, dem man alles genommen hat. Murat Kurnaz wollte seinem Leben einen neuen Sinn geben, als er sich dem Islam zuwandte und nach dem 11. September 2001 nach Pakistan aufbrach, um eine Koranschule zu besuchen. Ihm wird vorgeworfen, in terroristische Aktivitäten involviert zu sein. In Haft trifft er auf Gail Holford, den Verhörspezialisten der US-Regierung, der versucht, mit allen Tricks der Manipulation und Einschüchterung Kurnaz ein Geständnis zu entlocken. Aber Kurnaz hat nichts zu gestehen. Er ist unschuldig. Seine Weigerung, ein Geständnis zu unterzeichnen, ist das Einzige, was ihm bleibt. „5 Jahre Leben“ ist ein spannendes Drama, welches das westliche Demokratieverständnis und die Rechtsstaatlichkeit auf den Prüfstein stellt und die Frage nach universalen Menschenrechten aufgreift .

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2013

Filmlänge (min): 

96

Regie: 

Sprache: 

  • Deutsch

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

GI 24.01. 15:30 | Gast: Younes Qrirou (Amnesty international)

Trailer : 

„Money in Minutes“ erzählt von einem wenig beachteten Aspekt der Globalisierung, der internationalen Arbeitsmigration als Profitquelle von Finanzunternehmen, die sich auf den Transfer von Bargeld spezialisiert haben. Die größten unter ihnen sind die US-Firmen Western Union und MoneyGram. Für viele Migrant*innen ist es Alltag: der Transfer von Bargeld in ihre Herkunftsländer, vor allem, um dort Angehörige zu unterstützen. Die Weltbank schätzt die Höhe der Rücküberweisungen von Migrant*innen insgesamt auf jährlich ca. 420 Mrd. Dollar. Diese Rücküberweisungen werden meist über Bargeldtransfer-Unternehmen abgewickelt, da Migrant*innen und ihre Familien häufig über keinen Zugang zu einem Bankkonto verfügen. So bleibt ihnen nur dieser überteuerte Service. Der Film beschreibt Strategien und Logistik einer Industrie, die Migration als ökonomische Ressource nutzt und gleichzeitig deren finanzielle Infrastruktur bildet und nimmt sich dabei auch der Perspektive der Migrant*innen an.

Erscheinungsland: 

Erscheinungsjahr: 

2014

Filmlänge (min): 

90

Regie: 

Sprache: 

  • OmdtU

Schlagworte: 

Spielzeiten: 

GI 28.01. 20:30 | Gast: José-Luis Rocha, Soziologe mit Schwerpunkt Migration (Central American University, UCA Managua, Nicaragua)

Seiten

RSS - Deutschland abonnieren